Ausstellung

Unser Saatgut, die Basis unserer Zivilisation und unser gemeinsames Erbe, ist heute stark in seiner Vielfalt und Zugänglichkeit bedroht. Die Ausstellung «Saatgut» bietet einen umfassenden Einblick in die Geschichte des Saatguts, die Probleme der heutigen Saatgutindustrie und die Bedeutung der lokalen Saatgutzucht. Folgende Fragen werden beantwortet:

  • Woher stammt unser Saatgut? Wie wird Saatgut vermehrt und mit welchen Herausforderungen ist man dabei konfrontiert? Warum unterscheidet man zwischen konventioneller und biologischer Züchtung? 
  • Wie sieht die politisch-rechtliche Situation im Saatgutbereich aus? Wie sieht der Saatgutmarkt heute aus und wo konzentriert sich die Macht? Welche verhängnisvolle Liaison besteht zwischen dem Saatgut, Pestiziden und der Gentechnik?
  • Was bedeutet Saatgut-Souveränität und welche Bedeutung hat sie für die Bauern weltweit? Warum ist die Saatgutvielfalt so wichtig? Welche Vielfalt besteht bei Bohne, Weizen und Co.? 
  • Was können wir tun und wie geht es weiter? Zur Ausstellung gibt es ein Rahmenprogramm, das an die aktuelle Pandemiesituation angepasst ist. BesucherInnen erhalten so die Chance, sich umfassend mit der Thematik Saatgut auseinanderzusetzen.

Die Ausstellung in der Stadt Basel

Der öffentliche Raum wird zum Ausstellungs-Raum: Als Informationsträger dienen Kultursäulen, die sich in Gehdistanz zueinander befinden. Kerngedanke des Ausstellungskonzepts ist eine Kombination aus analog und virtuell vermittelten Inhalten.

Die Saatgutausstellung kann auf einem knapp einstündigen Rundgang durch Basel erlebt werden. Als Informationsträger dienen die sogenannten Kultursäulen: Informationsplattformen, die sich in Gehdistanz zueinander befinden. Über QR-Codes auf den Plakaten finden die Besucher*Innen den Zugang zur Ausstellungs-Website, wo ergänzende Informationen mit Audio- und Videobeiträgen bereitgestellt sind.

Auch für Schüler*Innen ist die Ausstellung auf diese Weise zugänglich und eignet sich als spannende Aktivität, um sich neues Wissen anzueignen.

Wer rausgeht, wird belohnt

Ein Besuch vor Ort lohnt sich: Bei einigen Stationen werden interessierte Besucher*Innen mit Kleinigkeiten zum Mitnehmen belohnt, Informationen dazu findest Du mittels QR-Code auf den Themenplakaten oder auch hier unter «Alte Schweizer Sorten». Das Rahmenprogramm mit Veranstaltungen rund um das Thema Saatgut wird im Vorfeld der Ausstellungseröffnung bekannt gegeben und wird natürlich der aktuellen Corona Situation angepasst.

Die Public Eye Regionalgruppe Basel

Die Regru Basel wurde als die erste Public Eye Regionalgruppe (damals noch «Erklärung von Bern») im Jahr 1970 gegründet und ist seither aktiv für eine gerechte Globalisierung. Zu unseren derzeitigen Hauptthemen gehört z.B. die CCC-Kampagne (etwa für nachhaltig produzierte Berufskleidung oder faire Schuhe).

Wir greifen mit unseren Aktionen und Veranstaltungen

  • die breit gefächerten Anliegen und Themen von Public Eye auf: dazu gehören der Aufruf zu fairem Konsum (z.B. Kleider oder Schokolade) ebenso wie die Kritik an Biopiraterie und wie die Forderung nach verantwortungsbewusster Geschäftsführung;
  • umwelt- und menschenrechtsverachtende Geschäftspraktiken der Basler Agro- und Pharmamultis an – oft gemeinsam mit anderen regionalen Organisationen;

Wir sind eine Kerngruppe von rund 10-16 Aktiven 

  • in regelmässigen Koordinationssitzungen (i.d. Regel ein Mal pro Monat) entwerfen und organisieren wir Aktionen zu aktuellen Public Eye-Themen;
  • in themenbezogenen Arbeitsgruppen setzen wir dann unsere Ideen und Entwürfe in publikumswirksame Botschaften um; 
  • im direkten Kontakt an Ständen, Strassenaktionen und Diskussionsveranstaltungen wecken wir bei den Leuten das Bewusstsein für ein sozial und ökologisch nachhaltiges Leben und für gerechte Beziehungen zwischen der Schweiz und Ländern des globalen Südens. 

Wir freuen uns sehr auf Deine Kontaktaufnahme per Mail, wenn du mitmachen willst! 

biorespect

biorespect wurde 1988 in Basel unter dem Namen Basler Appell gegen Gentechnologie gegründet und hat über 1500 Mitglieder und Sympathisant*Innen in der ganzen Schweiz. biorespect beobachtet und begleitet Forschung und die Entwicklungen im Bereich der Biotechnologie, wo Technologie und Lebewesen miteinander in Kontakt gebracht werden.

Wir sensibilisieren die Öffentlichkeit

biorespect beurteilt kritisch und kompetent die Auswirkungen der Biotechnologie auf die Integrität der Lebewesen. Wir schätzen mögliche ökologische und gesellschaftliche Folgen und Risiken ab und sensibilisieren interessierte Fachkreise, Vertreter*Innen aus Politik, Behörden und Wirtschaft für die Problematik biotechnologischer Eingriffe.

Auswirkung auf Mensch, Natur und Tier im Fokus

Wir setzen uns für die Erhaltung der Artenvielfalt und für einen zukunftsfähigen Umgang mit den natürlichen Ressourcen ein. Ausserdem fordern wir den Verzicht auf biotechnologische Eingriffe in Organismen und biologische Systeme. Wir messen jede Technologie daran, wie sozial- und umweltverträglich sie ist.

Möchtest Du biorespect näher kennen lernen? Wir freuen uns sehr über Deine Kontaktaufnahme per Mail